Barrierefreie Webseiten entwickeln, prüfen und optimieren
Digitale Barrierefreiheit beginnt nicht bei einem Prüfwerkzeug und endet nicht beim Alt-Text eines Bildes. Struktur, HTML, Navigation, Tastaturbedienung, Formulare, Kontraste, responsive Darstellung, dynamische Komponenten und die Zusammenarbeit mit Screenreadern müssen zusammenspielen.
Wir betrachten Barrierefreiheit deshalb ganzheitlich: von Inhalt und UX über Frontend-Entwicklung bis zur technischen Prüfung und kontinuierlichen Qualitätssicherung. Wir prüfen nicht nur den sichtbaren Inhalt, sondern auch dessen technische Bedeutung. Ein Text kann optisch wie eine Überschrift aussehen und für einen Screenreader trotzdem nur ein bedeutungsloses <div> sein.
Digitale Barrierefreiheit: Standards & Umsetzung
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WCAG 2.2
Internationale Richtlinien für digitale Barrierefreiheit
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BFSG
Gesetzliche Anforderungen an Produkte & Dienstleistungen
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BFSGV
Konkrete Anforderungen zur Umsetzung des BFSG
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BITV 2.0
Barrierefreie Informationstechnik für öffentliche Stellen
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Semantisches HTML
Klare Strukturen für Browser & assistive Technologien
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ARIA
Zusätzliche Semantik für komplexe Bedienelemente
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Tastaturnavigation
Alle Funktionen auch ohne Maus erreichbar
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Screenreader
Inhalte strukturiert und verständlich zugänglich
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Manuelle und Autom. Tests
Technische Barrieren systematisch erkennen
Fallbeispiel: IfBQ – Befragungs- und Online-Test-Portale
Für das IfBQ entwickeln und modernisieren wir Befragungs- und Online-Test-Portale für unterschiedliche Einsatzbereiche. Dabei optimieren wir bestehende Anwendungen, erweitern Funktionen und verbessern Bedienbarkeit, Barrierefreiheit sowie Rollen- und Rechtekonzepte. So entstehen nachhaltige digitale Lösungen, die sich flexibel an neue fachliche und technische Anforderungen anpassen lassen.
Barrierefreie Webseiten entwickeln - unsere 4 Stufen
Typische Barrieren, die wir in Projekten finden
Accessibility bereits während der Entwicklung
Design → Komponenten → Entwicklung → automatisierte Tests → manuelle Tests → Abnahme
Barrierefreiheit sollte nicht erst kurz vor dem Launch geprüft werden. Wir berücksichtigen Accessibility bereits bei Komponenten, Templates und Designsystemen. Dadurch werden Probleme nicht auf jeder Unterseite erneut gelöst, sondern zentral an ihrer technischen Ursache.
FAQ
Barrierefreiheit im Web bedeutet, dass Websites so gestaltet sind, dass sie für alle Menschen zugänglich und nutzbar sind – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen.
Sie stellt sicher, dass niemand ausgeschlossen wird. Außerdem kann sie rechtlichen Anforderungen entsprechen, die Reichweite erhöhen und das Nutzererlebnis für alle verbessern.
Für Menschen mit Behinderungen – z. B. Seh-, Hör- oder Mobilitätseinschränkungen – sowie für ältere Menschen, temporär eingeschränkte Nutzer oder auch für Menschen mit langsamen Internetverbindungen.
Ja. In der EU gilt die Barrierefreiheitsrichtlinie (EAA), und in Deutschland z.B. das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und die BITV 2.0 für öffentliche Stellen.
Sie verbessert die Benutzerfreundlichkeit, erweitert die Zielgruppe, stärkt das Image und kann sich positiv auf SEO und Conversion-Raten auswirken.
Wir nutzen eine Kombination aus automatisierten Tools, manuellen Tests – basierend auf Standards wie WCAG 2.2.
Nicht unbedingt. Oft können bestehende Seiten angepasst werden. Wir analysieren den aktuellen Stand und schlagen pragmatische Maßnahmen vor.
Die „Web Content Accessibility Guidelines“ sind internationale Standards, die definieren, wie Webinhalte für alle zugänglich gemacht werden sollen.
Das hängt vom Umfang und der Komplexität Ihrer Website ab. Nach einem Erstcheck können wir eine realistische Zeitschätzung geben.
